Gruppenbild vom Kulturausflug 2012 in Schwäbisch Hall

Gemeinsam vieles erleben

Für unser Theater sind wir gern im Einsatz. Ebenso gern aber mischen wir uns unters Publikum und besuchen Aufführungen anderer Theatergruppen. So treffen sich Interessierte jedes Jahr, um Produktionen befreundeter Vereine zu besuchen.

Für Theaterbesuche bildet die Schweizer Grenze kein Hindernis: Wer immer kann, nimmt am mehrtägigen Kulturausflug nach Deutschland teil, um professionelle Darbietungen zu bewundern oder kritisch zu beurteilen.

Letztmals hat unsere Kulturreise 2019 stattgefunden; sie war ein Erlebnis erster Güte!

Selbstverständlich gibt es auch Vereinsanlässe. Von der obligaten Hauptversammlung abgesehen, treffen wir uns am Ende jeder Spielzeit zum Saisonschluss-Essen. Wer Zeit und Lust hat, kann am Fondue-Plausch teilnehmen – unsere Treffen sind beliebig erweiterbar.

Tätigkeitsprogramm

Damit alles Rund läuft

Ohne Vorstand klappt wenig, ohne Mitglieder aber geht gar nichts...

Wenn das Publikum am Ende einer Vorstellung applaudiert (hoffentlich!), honoriert es wohl in erster Linie die Leistung der Darstellerinnen und Darsteller, und diese nehmen das Lob dankbar entgegen. Damit aber eine Theaterproduktion auf die Bühne gelangt, braucht es immer weitere Personen, die während unzähligen Stunden all die Arbeiten ausführen, die zum Gelingen eines Theaterabends beitragen.

Was wäre Theater ohne ein raffiniertes und ansprechendes Bühnenbild? Wieviel Arbeit in diesen Bauten steckt, kann man sich nur vorstellen, wenn man schon selber Hand angelegt hat. Und das Licht! Dass zur rechten Zeit am rechten Ort der richtige Scheinwerfer den richtigen Schein wirft, erfordert Wissen, Können und Einsatz.

Für den Zuschauer offensichtlicher sind Maske und Kostüme, ohne die sich die Schauspieler wohl ziemlich nackt fühlen würden. Und natürlich braucht es immer auch Requisiten. Woran soll man sich denn sonst festhalten? Erwähnt werden sollen auch all die hilfreichen Geister an der Kasse und hinter der Bühne. Ganz besonders freuen wir uns, wenn auch Personen mitwirken, die nicht unserem Vereins angehören. Erfreulicherweise gibt es immer wieder Theaterbegeisterte jeden Alters, die uns helfen.

Der Applaus, den die Akteure auf der Bühne entgegennehmen, gilt immer auch all jenen,

die nicht auf der Bühne stehen können oder wollen, aber Grosses im Hintergrund leisten.

 

Vorstand

Präsidium
Helene Heller
Kürzematt 8
4515 Oberdorf
032 621 78 70
helene.heller@bluewin.ch
Kassier
Hubert Helfer
Neufeldweg 3
3252 Worben
079 197 53 87
hubihelfer@bluewin.ch
Sekretärin
Sylvia Ernst
Ischlagweg 1
4913 Bannwil
062 963 00 21
info@remise.ch
 

 

Mitglieder Vereinsleitung

Co-Präsidium
Danièle Themis
Bahnhofmatte 3
3312 Fraubrunnen
031 769 05 70
d.themis@yahoo.com
Spielkommission
Isabelle Steiner
Juraweg 4 
3303 Jegenstorf
031 761 33 31
isabelle-steiner@bluewin.ch
Public
Relations
Hanspeter Kunz
Innerhofweg 4
3324 Hindelbank
076 417 31 85
info@zuercher-ag.ch

Bau-/Bühnen-
kommission
Simon Heiniger
Willenweg 38
3312 Fraubrunnen
031 767 88 68
si67he@gmail.com

Technik
Kurt Baumgartner
Iffwilstrasse 44
3303 Jegenstorf
031 761 21 62
baumikurt@bluewin.ch
 

 

Chargen 2019-2021

Was hindert Sie daran, bei uns mitzuwirken?

Ja: Was hindert Sie daran, Ihr Talent auch in der Freizeit zu nutzen und bei uns mitzuwirken? Falls Sie das Rampenlicht scheuen, ist das kein Hinderungsgrund. Denn gefragt sind die vielfältigsten Fähigkeiten: handwerkliche beim Bühnenbau, technische beim Beleuchten, administrative im Vorstand, mimische im Spiel und kreative allüberall.

Schnuppern Sie unverbindlich Theaterluft und Geselligkeit. 44 Mitglieder freuen sich auf Sie.

In alphabetischer Reihenfolge vor allem jene, die seit der Vereinsgründung 1977 dabei sind:

Alexander Bernhard Hindelbank Ehrenmitglied
Walter Fankhauser Jegenstorf Ehrenpräsident und Kommissionsmitglied
Helene Heller Oberdorf Präsidentin und Ehrenmitglied

Nicht minder freuen sich jene, die in den folgenden Jahren dem Verein beigetreten sind:

1980 Hedy Leu Frieswil Maske und Kostüme, Ehrenmitglied
1982 Kurt Hofer Fraubrunnen Ehrenmitglied
1984 Peter Schriber Bern Ehrenmitglied
1988 Bruno Böhlen Thun Ehrenmitglied
  Stephan Greder Bettlach Kommissions- und Ehrenmitglied
1989 Heinz Deriaz Jegenstorf Hausverwaltung, Ehrenmitglied
1990 Hermann Aebischer Paris Kommissions- und Ehrenmitglied
  Sylvia Ernst Bannwil Vorstands- und Ehrenmitglied, Sekretärin
1992 Esther Weidmann Büren a. A. Kommissions- und Ehrenmitglied
1994 Danièle Themis Fraubrunnen Vereinsleitungs-/Ehrenmitglied, Co-Präsidium
2004 Hanspeter Meier Ostermundigen  
2005 Beda Affolter Lüterswil  
2007 Hubert Helfer Worben Vorstandsmitglied, Kassier
  Marianne Hiltbrunner Jegenstorf Kommissionsmitglied, Kontaktperson für die Herausgabe von Theaterfassungen und deren Rechte
  Isabelle Steiner-Krieg Jegenstorf Vereinsleitungsmitglied, Spielkommission
2009 Hans-Rudolf Keller Bern Kommissionsmitglied, Hausverwaltung
2011 Sabine Ritter Jegenstorf Kommissionsmitglied
2012 Anette Wyssmann Grafenried Requisitenverwaltung
2013 Catherine Kunze Bern  
  Ingrid Vollenweider Jegenstorf  
  Heinz Vollenweider Jegenstorf  
2015 Roland Graf Inkwil  
  Martina Inniger Schnottwil Archivführung
  Jerry Lergier Bern Kommissionsmitglied
  Miriam Lüthi Stettlen  
  Eveline Schlapbach Bolligen  
2016 Simon Heiniger Fraubrunnen Vereinsleitungsmitglied, Bau-/Bühne
  Rebekka Psota Zollikofen  
2017 Tanja Graf Inkwil  
  Hanspeter Kunz Hindelbank Vereinsleitungsmitglied, Public Relation
  Lukas Linsi Bern  
  Karin Müller Jegenstorf Kommissionsmitglied
  Leana Müller Jegenstorf  
  Silas Müller Jegenstorf  
  Max Neuenschwander Urtenen-Schönbühl  
2018 Pia Abplanalp Merligen  
  Kurt Baumgartner Jegenstorf Vereinsleitungsmitglied, Technik
  Annette Hachen Jegenstorf  
  Ueli Hachen Jegenstorf  
2019 Fabian Lanz Jegenstorf  
  Tom Muster Olten Kommissionsmitglied

Finanziell unterstützen uns treue Passivmitglieder sowie Gönnerinnen und Gönner. Ihnen allen danken wir herzlich!

Jede Menge Arbeit bis die Remise in ein
Theaterlokal umgebaut ist!

Zwei Meilensteine prägen unsere Vereinsgeschichte

Die Initiative, in Jegenstorf ein Kleintheater zu gründen, ging von Walter Fankhauser aus. Nachdem er einige Zeit in Solothurn Theater gespielt hatte, reizte ihn die Idee, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Unterstützung erhielt er rasch: von Alexander Bernhard, Helene Heller und Marlies Huggenberger.

Der erste Meilenstein
1977 fällt der Startschuss: In ungezählten Fronarbeitsstunden entrümpeln die Idealisten mit Helferinnen und Helfern die schmuddelig-düstere Remise beim Wirtshaus «Brauerei», die zuletzt als Kohlenkeller gedient hat, und bauen die Lokalität in ein schmuckes Kleintheater um. Bereits ein Jahr später verwirklicht der neu gegründete Jegenstorfer Theaterverein eine Produktion und besteht mit Max Frischs Drama «Biedermann und die Brandstifter» in einer selbst verfassten Mundartversion die Feuertaufe mit Bravour.

Im Gründungslokal wurden 25 Produktionen realisiert

Ab jetzt ist der zunehmend wachsende Verein Anstifter weiterer ‹Theaterbrände› und findet über die Region hinaus Beachtung. Doch dann fällt nach 27 Jahren das Verdikt: Wir können die Lokalität nicht mehr länger nutzen. Damit stellt sich die Frage:

Sollen wir den Verein auflösen oder weitermachen? Wir entscheiden uns für Letzteres und suchen intensiv einen neuen Wirkungsort. Die Gemeinde Jegenstorf und das Glück stehen auf unserer Seite: Die Mostereigenossenschaft Jegenstorf und Umgebung ist bereit, uns die Räume ihrer einstigen Mosterei zu vermieten. Witzig dabei: Von der ehemaligen ‹Brauerei› geht›s jetzt zur ehemaligen ‹Mosterei›...

Noch ist der Umzug aber nicht spruchreif. Denn: Obwohl wir – wie seinerzeit bei der Gründung unseres Theaters – möglichst viel selber bauen wollen, kostet die Realisierung des neuen Theaters rund 120›000 Franken! Wir suchen also Sponsoren und sammeln mit Aktionen ‹Baubatzen›. Der Einsatz zahlt sich aus, fliessen doch nahezu 80›000 Franken in unsere Kasse. Zusammen mit dem Erspartem kann der Innenausbau beginnen, zumal inzwischen auch die Baubewillung vorliegt.

Fortsetzung und doch Neubeginn – die Zuschauertribüne entsteht...

Der zweite Meilenstein
Nicht ohne Wehmut verabschieden wir uns nach der letzten Vorstellung vom angestammten Ort und räumen an drei Wochenenden das liebgewonnene Theater: entsorgen Unbrauchbares und zügeln noch verwendbares Bau- und Kulissenmaterial sowie den Fundus und das Archiv in den Estrich der neuen Örtlichkeit, die von der Mostereigenossenschaft sanft renoviert worden ist.

Gemäss dem Bauplan des Architekten Pierre Schenk schaffen ortsansässige Firmen als Erstes die grundlegende Infrastruktur und ab September 2004 greifen dann wir Vereinsmitglieder zu Schraubenzieher, Säge, Hammer, Pinsel und was der Werkzeuge mehr sind.

Unser Wirkungsort: die ehemalige Mosterei am Neuholzweg 1 in Jegenstorf

Zwei Meilensteine prägen unsere Vereinsgeschichte

In über 800 ehrenamtlichen Arbeitsstunden wird nun Samstag für Samstag und oft auch nach Feierabend der Innenraum auf- und ausgebaut. Einige opfern dazu sogar ihre Ferien!

Einen titanischen Einsatz leisten unser damaliger Präsident Fredi Stettler sowie unser Techniker Heinz Deriaz.

Parallel zur Bauarbeit wird Neil Simons Stück «Brooklyn-Memoiren» einstudiert. Obwohl am Limit angelangt, erreichen wir unser ehrgeiziges Ziel und können am 15. April 2005 termingemäss im neuen Kleintheater die Premiere feiern.

Was bisher geschah...

Erklärtes Ziel unserer Theatertätigkeit ist es, dramatische Werke der Weltliteratur in eigenen Dialektfassungen einem breiten Publikum näherzubringen. Davon sind wir bisher nur dreimal abgewichen: 1989 mit einem hochdeutsch gespielten Stück und 1993 mit einer Werkstatt-Produktion, die ja nicht ‹Weltliteratur› ist. Letzteres gilt – jedenfalls aus heutiger Sicht – auch für die Produktionen in den Jahren 2011, 2014 und 2015.

Anfänglich haben wir auch die Titel der Theaterstücke in die Mundart übersetzt. Das ist seit 20 Jahren nicht mehr der Fall – zum Teil aus urheberrechtlichen Gründen. Ausnahmen bilden die Stücke «Schwyg, Bueb!» (1999), «Anderson – dr Lüchtturm» (2011) und die beiden von unserem Mitglied Danièle Themis verfassten Figurentheater «D›Stampfimatt» (2011) und «Wiehnachtsabetüür» (2012), die sich mit den Werken von Otfried Preussler (2001) und

Sven Nordqvist (2007, 2010, 2014, 2017) zu den Zweitproduktionen für Theaterbesuchende

ab vier Jahren gesellen. Die jüngste Zweitproduktion lief Ende 2018 über die Bühne.

Unsere Inszenierungen erfolgen unter professioneller Regie. Bis heute waren 23 verschiedene Regieprofis bei uns im Einsatz.

Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht über unsere bisherigen Produktionen.